Allgemeiner Schützenverein Vorhelm Zwei-Millimeter-Stahlblech verhindert künftig Rückpraller

Zwei-Millimeter-Stahlblech verhindert künftig Rückpraller

Allgemeiner Schützenverein Vorhelm
Zwei-Millimeter-Stahlblech verhindert künftig Rückpraller

-chw- Vorhelm – Kräftig zugepackt haben einige Mitglieder des Allgemeinen Schützenvereins Vorhelm am Samstag. Sie begannen mit zahlreichen Maßnahmen am Schützenplatz im Nachtkamp. Und die beschränken sich diesmal nicht allein auf die Vorbereitung der Schießstände.
Zunächst ging es um die Beseitigung von Sturmschäden, die Orkan „Friederike“ im Januar angerichtet hat. So stürzte im Eingangsbereich eine große Pappel um. „Hier musste der Wurzelkrater geschlossen werden“, sagte Vorstandsmitglied Ludger Fleuter. „Auch der Zaun war in Mitleidenschaft gezogen und musste wieder hergerichtet werden.“
Aufwendigste und kostspieligste Maßnahme ist jedoch eine neue Auflage der Kreispolizeibehörde: An dem festinstallierten Luftgewehr-Schießstand müssen alle zum Schützen zeigenden Holzteile mit zwei Millimeter dickem Stahlblech verkleidet werden, um ein Rückprallen der Geschosse zu verhindern. Nachdem vor einigen Tagen bereits die hölzerne Unterkonstruktion angebracht wurde, folgten nun die Bleche.
Einige Tage vor dem Fest, das vom 10. bis 12. Mai gefeiert wird, erfolgt die Abnahme des Schießstands durch die Kreispolizei. „Wir hoffen natürlich, dass sich der Aufwand auszahlt und wird keine weiteren Auflagen erhalten“, so Schützen-Vorsitzender Friedrich Eilert. Neben ihm kümmerten sich am Samstag vor allem Burkhard Austermann, Michael Skurski-Beste, Ludger Fleuter, Christian Rose, Thomas Schmidt, Holger Hasselmann und Sascha Brinkmann um die Umsetzung der Arbeiten.

Zwei-Millimeter-Stahlblech verhindert künftig Rückpraller

Umfangreiche Vorbereitungen für Maibaumaufstellung 2018

Kanonenschläge zur Begrüßung

-rst- Vorhelm – Der Wonnemonat Mai naht und Vorhelm will ihn wieder gebührend mit der Maibaumaufstellung begrüßen. Am Montagabend trafen sich Mitglieder des Heimatvereins in der Alten Mühle, um organisatorische Details der Veranstaltung zu besprechen.
Bereits am Samstag, 28. April, werden die ersten handwerklichen Tätigkeiten durchgeführt. Auf Hof Diekmann am Berg­eickeler Weg wird der Maibaum ab 18 Uhr in seinem Winterquartier auf den Anhänger verladen und transportfertig gemacht. Am Abend des 30. April wird er dann zum Dorfplatz gebracht, wo er gegen 19 Uhr eintreffen soll.
Der Löschzug Vorhelm, Soldaten der Patenkompanie der Bundeswehr und weitere Helfer stellen den Maibaum auf. Steht der Mast senkrecht, werden ihn die Schützen des Ballermannclubs mit ihrer Kanone lautstark begrüßen.
Bereits am Morgen des Monatsletzten werden ab 9 Uhr die Stände im Bereich des Dorfplatzes aufgebaut. Nachdem sich dafür im vergangenen Jahr der Standort Im Loh bewährt hat, wollen die Organisatoren diesen beibehalten. Um 18 Uhr wird das Programm eröffnet, dann werden auch Speisen und Getränke angeboten.
Um eine reibungslose Versorgung zu gewährleisten, öffnen zwei Bierwagen, die von Soldaten der Patenkompanie und dem Team des Jugend-Ferienlagers St. Pankratius betrieben werden. Die Karnevalisten der KG „Klein-Köln“ übernehmen den Verkauf von frisch Gegrilltem, Würstchen und Nackensteaks stillen den Hunger. Die Frauengemeinschaft (kfd) bietet nicht nur Pommes frites an, sondern auch Maibowle. Für den Waffelverkauf sind die Landfrauen zuständig.
Für die musikalische Un­termalung sorgen das Jagdhornbläsercorps St. Hubertus Enniger-Vorhelm, das Jugendblasorchester des Musikvereins Vorhelm und der Spielmannszug Enniger-Vorhelm. Zu späterer Stunde übernimmt dann ein Disc­jockey.
Auch die Kinder kommen nicht zu kurz, sie dürfen sich wieder auf den Auftritt von „Clown Püppi“ freuen. Die Moderation des Abends übernimmt der IGVVV-Vorsitzende Josef Remmert. Wer möchte, kann sich auf der im letzten Jahr eröffneten Boule-Bahn sportlich betätigen, sollte aber eigene Kugeln mitbringen.
Das Programm steht also, fehlt nur noch das passende Wetter. „Wichtig ist trocken“, formuliert der Heimatvereinsvorsitzende Willi Wienker den großen Wunsch der Veranstalter

Stadtprinz übt Schulterschluss mit den Vorhelmer Narren

Stadtprinz übt Schulterschluss mit den Vorhelmer Narren
Andy I. betont: Kein Streit mit „Klein-Köln“ / Gala-Vorverkauf

-rst- Vorhelm – Prominenten Besuch erhielt die KG „Klein-Köln“ am Samstagvormittag bei ihrem Kartenvorverkauf zur Gala-Prunksitzung am Samstag, 3. Februar, im Gasthaus Pelmke. Stadtprinz Andy I. (Lerley) machte dort seine Aufwartung.
„Klein-Köln“-Präsident Helmut Krainski freute sich über den Gast und hieß den Stadtprinzen samt Gefolge mit den Adjutanten Ronald Zent, Dirk Abendroth und Standartenträger Martin Hennerkes willkommen.
Hintergrund des Besuches war der Beschluss der Präsidenten des Bürgerausschusses zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) im Oktober vorigen Jahres, die Karnevalisten aus Vorhelm in dieser Session zu einigen Veranstaltungen, darunter zur Stadtübernahme, nicht einzuladen. Nach Ansicht der Präsidenten habe es in der Vergangenheit „negative Vorfälle“ seitens der Vorhelmer gegeben, aus denen man Konsequenzen ziehen wolle (die „AZ“ berichtete).
Sowohl Stadtprinz Andy I. als auch „Klein-Köln“-Präsident Helmut Krainski wollten mit dem Prinzenbesuch am Samstagvormittag ein Zeichen setzen. „Zwischen ,Klein-Köln und den ,Schwarz-Gelben-Funken gibt es keinen Streit“, betonte der Vorhelmer Karnevals-Präsident.
Auch Stadtprinz Andy I. wünschte sich in seiner Session Mäßigung auf beiden Seiten, schließlich wolle er seine Regentschaft leben. „Da muss man auch mal alte Zöpfe abschneiden. Es gilt nach vorne zu schauen“, kommentierte Andy I. die Situation. Schließlich wollten alle Spaß haben und sich nicht gegenseitig ärgern: „Wir sind in Ahlen, da müssen wir doch zusammenhalten.“ Dazu hinterfragte Helmut Krainski, wie der Nachwuchs Spaß haben soll, wenn sich die Erwachsenen streiten. Ein schwieriges Feld.
Der Stadtprinz nahm jedenfalls gerne die Einladung zum Galaabend der Vorhelmer an. Im Vorverkauf sind noch Karten erhältlich, diese können an der Tankstelle Weibler in Vorhelm erworben werden.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Stadtprinz den Vorverkauf zur Galasitzung in Vorhelm besucht. Tollität Andy I. wollte mit seinem Besuch ein Zeichen im Streit zwischen Ahlener und Vorhelmer Karnevalisten setzen.

Winterwanderung des Allgemeinen Schützenvereins führte nach Tönnishäuschen / Stopp im Landgasthof

Königspaar versorgte sein Schützenvolk bestens

-chw- Vorhelm – Gemeinsam mit dem amtierenden Königspaar Frank Schwarte und Claudia Wiethaup machten sich am Samstagnachmittag zahlreiche Mitglieder des Allgemeinen Schützenvereins Vorhelm auf den Weg. Die Winterwanderung, die seit dem 75-jährigen Bestehen des Vereins im Jahr 2005 jedes Jahr ausgerichtet wird, führte diesmal über den Alten Münsterweg nach Tönnishäuschen.
Die Regenten versorgten ihr Schützenvolk dabei bestens, was der Vorsitzende Friedrich Eilert in seinen Dankesworten zufrieden vermerkte. Die Wegzehrung ging nicht aus, die Stimmung blieb durchweg ausgelassen.
Im Landgasthof Tönnishäuschen legten die Schützen eine Pause ein und informierten sich über die Ziele des Fördervereins „Kulturgut Samson“, der sich für den Erhalt des historischen Gebäudeensembles einsetzt.
Bestens gestärkt für den zweiten Teil der Wanderung ging es mit Einbruch der Dämmerung weiter. Zurück in Vorhelm, folgte im Clubheim der TuS Westfalia ein gemütlicher Ausklang.
| www.asv-vorhelm.de

Schützenverein Vorhelm 2018 Wanderung

Sterne geben Orientierung Jubilarehrung bei der Katholischen Frauengemeinschaft St. Pankratius / Roratemesse

Sterne geben Orientierung

Jubilarehrung bei der Katholischen Frauengemeinschaft St. Pankratius / Roratemesse

Von Ralf Steinhorst

Vorhelm – Im Kerzenschein feierten die Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft von St. Pankratius (kfd) am Donnerstagnachmittag zunächst ihre Roratemesse in der Kirche, ehe es dann ins Pfarrheim zur gemütlichen Adventsfeier ging. In diesem Rahmen wurden auch langjährige Mitglieder geehrt.

„Wir haben uns ja mit der Roratemesse feierlich eingestimmt“, begrüßte die Vorsitzende Monika Schneider die kfd-Gemeinde bei heißem Glühwein und Punsch. Dieses Mal stellte sie den Stern in das Zentrum ihrer Gedanken. Denn gerade in der Adventszeit, die lange dunkle Nächte bietet, gelten Sterne als wichtiges Symbol. „Sie wecken die Sehnsucht von Menschen und geben Orientierung“, hielt Schneider fest.

Für die Christen sei der Stern von Bethlehem ein besonderer Stern, der auf Gott hinweist und neues Leben verheißt. „Gerade in Zeiten der Dunkelheit brauchen Menschen eine Verheißung, die Sehnsucht weckt und Hoffnung nährt“, erklärte die Sprecherin. Deshalb hielt die Frauengemeinschaft für ihre Mitglieder strahlend-rote Christsterne-Pflanzen als Geschenk bereit.

Traditionell wurden wieder langjährige Mitglieder geehrt. Dieses Mal 13 an der Zahl. Vor 70 Jahren trat Gerda Brüggemann der kfd, damals noch Mütterverein, bei. Die heute 95-Jährige nahm als älteste Teilnehmerin ihre Urkunde auf der Adventsfeier persönlich entgegen. Seit 65 Jahren ist Anna Fährenkämper in der Vorhelmer Frauengemeinschaft aktiv, seit 60 Jahren sind es Maria Heimann und Anna Wördemann. Über ihre Goldene Mitgliedschaft von 50 Jahren durften sich Ingrid Hoppe, Chistel Papenfort und Irmgard Piechotta freuen. Vor genau 40 Jahren trat Maria Mader in die Frauengemeinschaft ein. Irmgard Angsmann, Dorothee Dieckmann, Waltraud Huesmann, Mechthild Humberg sowie Annegret Vogel begingen ihr silbernes Jubiläum von 25 Jahren. Alle Jubilare erhielten eine Urkunde.

»Gerade in Zeiten der Dunkelheit brauchen Menschen eine Verheißung, die Sehnsucht weckt und Hoffnung nährt.«
Monika Schneider

Monika Schneider (links) und kfd-Präses Michael Kroes (rechts) gratulierten den Jubilarinnen Maria Mader, Waltraud Huesmann, Christel Papenfort, Gerda Brüggemann und Maria Heimann (v. l.).

Nikolaus besucht Dorfkinder mit der Kutsche / Guter Zweck

„In Vorhelm wohnen nur brave Leute“

Vorhelm – In Ahlen muss er zügig mit dem Hubschrauber eingeflogen werden. Sonst hätte es der Nikolaus zeitlich wohl kaum geschafft, im Hellbachdorf ganz traditionell mit der Kutsche anzureisen. Doch genau das ist ein echter Anreiz für die kleinen Vorhelmer, zum Dorfplatz zu kommen. Schließlich dürfen einige von ihnen selbst in dem Gefährt platznehmen.

„Wo bin ich denn hier?“, grummelt es durch den Rauschebart. „In Vorhelm“, erklärt Susanne Budt dem Nikolaus, als dieser – gezogen von zwei Ponys – vorfährt. Das gefällt dem Mann mit dem Bischofsstab, der augenzwinkernd meint: „Den Knecht Ruprecht habe ich acht Kilometer weiter geschickt – nach Ahlen.“ Susanne Budt, die ein weiteres Mal den Nikolausbesuch organisiert und finanziert hat, lacht und sagt: „In Vorhelm wohnen nur brave Leute.“

Und diese braven Leute sind am Mittwochabend zuhauf – geschätzt waren es mehr als 200 – vor ihr „Lädchen am Pilz“ gekommen. „Hut ab vor Susi“, meinte Guido Keil, denn nur so – mit viel Engagement – funktioniere das Dorfleben. Budt und ihre Mitarbeiterinnen hatten nicht nur 130 süße Tüten für die Kinder gepackt, die den Nikolaus (Dieter Weber aus Tönnishäuschen) dicht umringten. Sie hielten auch Waffeln, Kakao, Glühwein sowie Würstchen bereit und werden die Post mit den Weihnachtswünschen nach Engelskirchen zum Christkind schicken.

Ralf Budt hat sich am Nikolaustag freigenommen, um den heiligen Mann zusammen mit Heinrich Fröchte und dessen Mini-Shettys Tim und Tom nach Vorhelm zu kutschieren. Den ganzen Aufwand und die Kosten nehmen sie für „strahlende Kinderaugen“ und „weils sonst keiner macht“ in Kauf, sagt Susanne Budt. Denn auch der Erlös aus Speisen und Getränken bleibt nicht bei ihr, sondern geht ans Ferienlager der katholischen Kirche. Und dann schickt sie noch einen Dank an Heino Hilbert von der Stadtverwaltung sowie an Carlo Pinnschmidt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). Die WFG habe die Kosten für die Erlaubniserteilung zur Veranstaltung übernommen (25,60 Euro).Die Mini-Shettys Tim und Tom zogen den Kutschwagen mit Ralf Budt, Heinrich Fröchte und dem Nikolaus nach Vorhelm. Foto: Andrea Wittmann

Von all den Hintergrundaktivitäten haben die Kinder, die zum Nikolaus drängten, nichts mitbekommen. Mal selbstbewusst, mal eher schüchtern drückten sie ihm ihre Wunschzettel in die Hand und nahmen Süßes entgegen. Milla Wolf (10) hat nicht nur ihren Brief ans Christkind dabei (sie wünscht sich, wie sie unserer Zeitung verriet, ein E-Piano), sondern auch noch einen zweiten: Der sei von ihrer Mama. Und Sarah Wolf erklärte lachend, dass darin ganz profane Wünsche wie nach einer Uhr und Parfüm stünden.

Nela, Ella, Lena und Leni von der Flöten-Arbeitsgemeinschaft des Musikvereins spielten dem Nikolaus noch einige Weihnachtslieder, und Guido Keil meinte angesichts der schönen Stimmung: „Schade, dass man da nicht mehr draus machen kann. Zum Beispiel einen Weihnachtsmarkt.“

»Hut ab vor Susi.«
Guido Keil über die Organisatorin der Nikolausveranstaltung

WN – Zur Kerze kommen jetzt auch Sterne

Zur Kerze kommen jetzt auch Sterne

Winterdeko auf dem Dorfplatz hängt

-chw- Vorhelm – Seit vielen Jahren installiert der Heimatverein Vorhelm in der kalten Jahreszeit eine überdimensionale Adventskerze, wo an den wärmeren Tagen der Maibaum steht. Doch in diesem Jahr wird die Weihnachtsdeko um einige Hingucker ergänzt. „Wir haben jetzt auch Sterne, die im Dunkeln wunderbar leuchten“, sagt Willi Bücker, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins. „Und sie sind selbst gebastelt.“
Am Donnerstagmorgen wurde die stimmungsvolle Deko über dem Dorfplatz erstmals aufgehängt. Parallel dazu hängt auch wieder eine Lichterkette in einem der großen Bäume neben der Kerze. „Wir hoffen, dass die stimmungsvolle Anlage nicht nur den Dorfbewohnern, sondern auch allen anderen Passanten, die durch Vorhelm kommen, eine Freude bereitet“, so Willi Bücker.

 

Willi Bücker 2017